Dienstag, 18. Juni 2019

Demut

voll Dankbarkeit
auf das zu gucken,
was man hat,
ohne
auf das
zu gucken,
was andere haben.
Ein bisschen
Herausforderung
braucht
der Mensch.

2 Kommentare:

  1. Und Sehnsucht darf es dennoch geben...und Wünsche...

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    1. Liebe Frühlingsfrau. Ich finde, das eine schließt das andere nicht aus. Wann immer ich Spiele der Fußballnationalmannschaft der Herren im Fernsehen gesehen habe, habe ich mir gewünscht, ich hätte die Muskeln im Arm wie Jogi Löw. Das spornt mich in meinem täglichen Tun an. Sehnsüchte, Wünsche und Träume darf man haben. Man darf sich aber nicht von ihnen leiten lassen. Vor meiner Erkrankung war ich prinzipiell dankbar für das, was ich hatte. Im Spagat zwischen Familie, Arbeit, Haushalt, Hobbys und Freunden wohl nicht dankbar genug. Da war ja der Alltag mit seinen scharfen Zähnen. Aus der jetzigen Perspektive heraus, da ich viel verloren habe und beinahe auch mein Leben, würde ich ganz bewusst dankbar sein und das immer und immer wieder. Ich kann mich nur wiederholen: Ich würde mit mehr Demut betrachten.

      Deine Sternschnuppe

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