damit befasse ich mich schon seit über 2 Jahren. In der Ergotherapie ist es ein fester Bestandteil, und auch privat versuche ich, die Spiegeltherapie täglich stattfinden zu lassen. Meine Assistenzen sind da auch am Wochenende ganz großartig. Wir haben dem Gehirn ganz viele unterschiedliche Reize geboten, ich kann mir aber vorstellen, dass die Spiegeltherapie im erheblichen Maße dazu beigetragen hat, dass ich meinen linken Arm wieder ein bisschen bewegen kann. Bei der Spiegeltherapie wird sozusagen das Gehirn veräppelt: Ich schaue in den Spiegel und sehe im Spiegelbild, dass sich mein vermeintlich linker Arm bewegt, wenn ich mit dem rechten Arm eine Bewegungssequenz ausführe. Diese ist seit jeher gleich: Mit der Hand auf einem Handtuch, rutsche ich auf einem Brett, das als Tischplatte auf meinem Tisch am Rollstuhl liegt, entweder nach links und rechts, oder nach vorne und hinten. Diejenige auf der linken Seite, macht parallel und spiegelverkehrt alle Bewegungen mit meinem linken Arm hinter dem Spiegel mit. Das intensiviert noch die Wahrnehmung des Gehirns, dass sich mein gelähmter, linker Arm bewegen kann, was ja mittlerweile ein bisschen stimmt, wie ich noch in einem weiteren Video zeigen werde. Toll, was man so herausgefunden hat. Meine Assistenzen und Therapeuten freuen sich mit mir über die Fortschritte. Ich habe die Spiegeltherapie auch schon auf Norderney durchgeführt und glorreicherweise meinen " Tisch" vergessen. Er war erst nicht auffindbar. Deswegen musste ich mir im Baumarkt ein neues Brett besorgen. Er ist aber mittlerweile wieder aufgetaucht, aber noch auf Norderney. Der Trend geht zum "Zweittisch".